Sesam Synology, öffne dich!

Synology-Caddy-Schlüssel verloren? Kein Problem!

Synology liefert viele seiner NAS-Geräte mit Festplattencaddys aus, die per Schlüssel gegen unbefungten Zugriff geschützt werden können.
Super Sache das, was aber, wenn man den Schlüssel verlegt?

Kein Problem, wenn man einen T15 Torx-Dreher bei der Hand hat.
Passt perfekt und im Handumdrehen sind die Caddys entsperrt.

Synology_Torx

Strymon Timeline 3D-Modell mit OpenSCAD

Aktuell plane ich den Bau eines Racks, in dem meine Effektgeräte und Midi-Switcher Platz finden sollten.
Wichtig ist mir, dass das Teil auf mein Topteil passt und trotz Erweiterungsmöglichkeiten so kompakt wie möglich bleibt.

Da ich mich aus beruflichen Gründen grade in OpenSCAD einarbeite, dachte ich mir, dass die Planung des Racks eine nette Fingerübung sei, um sich besser in dem Programm zu Recht zu finden.
Auf den ersten Blick mag es ein wenig oversized anmuten, ein so übersichtliches Ding wie ein Rack als 3D-Modell zu planen, aber es ist in meinen Augen doch hilfreich, da man sich im Vorfeld (also vor dem Kaufen und Zuschneiden von Baumaterial) genau ansehen kann, ob der Platz für Kabelage, Geräte und Konstruktion ausreicht, bzw. geschickt gewählt ist.

Die Ergebnisse von ein paar Stunden Gebastel sind ein erstes 3D-Modell vom Rack (siehe Fotos), ein noch sehr grobes 3D-Modell von einem meiner Effektgeräte (Strymon Timeline) und ein recht guter Eindruck von OpenSCAD (das vermeintliche Mobius auf dem Foto ist nur ein blaues Timeline – wenn es die Zeit erlaubt, werde ich auch für das Mobius ein Modell erstellen…).

Vorderseite:
OpenSCAD_RackVersion1_vorn

Rückseite:
OpenSCAD_RackVersion1_hinten

Strymon Timeline:
Strymon Timeline 3d-Modell

Ganz fertig ist das Modell noch nicht, es fehlen noch die Midibuchsen, der Stromanschluss sowie einige optische Feinheiten.
Ich werde den Downloadlink in diesem Beitrag aber aktualisieren, sobald eine neue Version zur Verfügung steht.

Das SCAD-Modell lässt sich hier herunterladen.

Festplattenwechsel bei einem iMac Late 2006

Seit gut drei Jahren tut bei uns ein schicker weisser iMac seinen Dienst als Desktoprechner. Leise, schnell genug für alles, was so anfällt und allemal netter anzusehen als ein 0815 PC.
Einziges Manko: Die verbaute Festplatte mit ihren 250 GB reicht hinten und vorne nicht mehr hin. Der Einbau einer neuen Platte kostet bei einem Service-Provider um die 80€ zuzüglich der (dort meist leicht überteuerten) neuen Platte.

Nach dem Studium einer Do-it-Yourself-Anleitung bei iFixit.com habe ich mich entschlossen, den Austausch selbst vor zu nehmen.

Eine neue Platte (Western Digital WD6400AAKS) besorgt, einen interessierten Kommilitonen als Verstärkung zum sonntäglichen Tee eingeladen und losgelegt.

IMGP3702

Das Gehäuse lässt sich nach dem Entfernen einiger (Torx-)Schrauben und dem Lösen zweier Schnappverschlüsse öffnen. Anschliessend muss die EMF-Folie gelöst werden, damit man das Display losschrauben kann.
Ist dies geschehen, offenbart der Mac sein Innenleben (hier schon ohne Festplatte):

IMGP3711

 

IMGP3710

Der Festplattenwechsel an sich ist schnell erledigt.
IMGP3703

Nach dem Zusammenbau dann jedoch die Überraschung:
Der iMac ist lauter geworden!
Vorher nahezu unhörbar, ist jetzt ein vernehmliches Rauschen zu hören.

Nach einem Blick auf die Drehzahlen der drei verbauten Lüfter bin ich mir relativ sicher, im HDD-Fan den Verursacher gefunden zu haben: Er dreht mit 1400 RPM deutlich schneller die Lüfter über der CPU (900 RPM) und dem DVD-Laufwerk (ebenfalls deutlich unter 1000 RPM).

Bildschirmfoto 2010-03-22 um 08.01.31

Was ist da los?

Operation geglückt, Patient tot?

(to be continued…)

(Nachtrag)
Um die Lautstärke zu drücken, habe ich dann doch eine andere Festplatte verbaut.

Diese ist zwar etwas trödelig als Systemplatte, aber dann doch noch mal deutlich leiser.

Der iMac hat nun sehr komfortable 1,5 TB Speicher und läuft ohne Zicken.