Strymon Timeline 3D-Modell mit OpenSCAD

Aktuell plane ich den Bau eines Racks, in dem meine Effektgeräte und Midi-Switcher Platz finden sollten.
Wichtig ist mir, dass das Teil auf mein Topteil passt und trotz Erweiterungsmöglichkeiten so kompakt wie möglich bleibt.

Da ich mich aus beruflichen Gründen grade in OpenSCAD einarbeite, dachte ich mir, dass die Planung des Racks eine nette Fingerübung sei, um sich besser in dem Programm zu Recht zu finden.
Auf den ersten Blick mag es ein wenig oversized anmuten, ein so übersichtliches Ding wie ein Rack als 3D-Modell zu planen, aber es ist in meinen Augen doch hilfreich, da man sich im Vorfeld (also vor dem Kaufen und Zuschneiden von Baumaterial) genau ansehen kann, ob der Platz für Kabelage, Geräte und Konstruktion ausreicht, bzw. geschickt gewählt ist.

Die Ergebnisse von ein paar Stunden Gebastel sind ein erstes 3D-Modell vom Rack (siehe Fotos), ein noch sehr grobes 3D-Modell von einem meiner Effektgeräte (Strymon Timeline) und ein recht guter Eindruck von OpenSCAD (das vermeintliche Mobius auf dem Foto ist nur ein blaues Timeline – wenn es die Zeit erlaubt, werde ich auch für das Mobius ein Modell erstellen…).

Vorderseite:
OpenSCAD_RackVersion1_vorn

Rückseite:
OpenSCAD_RackVersion1_hinten

Strymon Timeline:
Strymon Timeline 3d-Modell

Ganz fertig ist das Modell noch nicht, es fehlen noch die Midibuchsen, der Stromanschluss sowie einige optische Feinheiten.
Ich werde den Downloadlink in diesem Beitrag aber aktualisieren, sobald eine neue Version zur Verfügung steht.

Das SCAD-Modell lässt sich hier herunterladen.

Drumtrigger selbstgebastelt

Dieser wunderbare Beitrag von TheSpodShed auf instructables.com lieferte die Steilvorlage für ein eigenes Vater & Sohn Bastelprojekt:

Drumtrigger1

Drumtrigger aus Chipsdosen!
Damit lassen sich Klänge aus Midi-Klangerzeugern oder midifähigen Programmen ansteuern.

Ausgehend von der oben verlinkten Anleitung haben wir das ganze ein wenig erweitert: Die Chipsdosen sind mit schwarzem Gaffa beklebt und die Piezoelemente an Chinchkabel angelötet. Chinch deshalb, weil die benötigten Einbaubuchsen günstig und billige Chinchkabel zum Verbasteln meist eh vorhanden oder günstigst zu besorgen sind.

Drumtrigger4

Die Elektronik ist auf einer Lochrasterplatine in einem Plastikgehäuse untergebracht.

Drumtrigger2

Aus leidvoller Erfahrung aus früheren Projekten rate ich dazu, Elektronik und Anschlüsse nicht fest miteinander zu verlöten und ICs zu sockeln. In unserem Fall haben wir für die Verkabelung von Buchen und LEDs, die fest mit dem Gehäuse verbunden sind, alte Kabel aus ausgeschlachteten Computern verwendet. Also jene, die im PC vom Mainboard zu LEDs und Tastern am Gehäuse führen. Die an diese Kabel angebrachten Pfostenbuchen passen super auf doppelreihige Pfostenleisten (gibts auch gewinkelt), die man auf die Platine löten kann. So kann man die Schaltung sehr einfach und lötfrei aus dem Gehäuse entnehmen, wenn man an der Platine noch etwas ändern möchte.

Drumtrigger5

Den Anschluss der Piezoelemente haben wir 1:1 aus der Beschreibung von TheSpodShed übernommen, die Schaltung des Midi-Outputs haben wir aber einfacher gehalten. Unsere Lösung verwendet keinen Transistor, sonder nur zwei Widerstände. Die Schaltung ist hier erklärt.

Die Einkaufsliste ist überschaubar:

  • 4-5 kleine Chipsdosen
  • 1 Arduino Micro
  • Pfostenbuchsen für den Arduino
  • LED mit Kabel aus altem PC
  • Pultgehäuse (hier: Teko 363)
  • 1/2 Punkt-Streifen-Platine (160×100)
  • 2 Stereo Chinchkabel
  • 5x Chinch Einbaubuchsen
  • 1 Hohlstecker-Buchse 2,5mm
  • 1 5polige Din-Buchse 180°
  • 5x Piezoelement (in unserem Fall EPZ‑27MS44W)
  • 5x 10kΩ Widerstände
  • 2x 220Ω Widerstände