Drumtrigger selbstgebastelt (Version 1) [beta]

Dieser wunderbare Beitrag von TheSpodShed auf instructables.com lieferte die Steilvorlage für ein eigenes Vater & Sohn Bastelprojekt:

Drumtrigger1

Drumtrigger aus Chipsdosen!
Damit lassen sich Klänge aus Midi-Klangerzeugern oder midifähigen Programmen ansteuern.

Wir haben unseren Chipsletten-Trommler in drei Abschnitten gebaut:
Die erste Version setzt im Grunde 1:1 die Bauanleitung um, die auf instructables.com zu finden ist, ergänzt um ein Gehäuse und per Buchse steckbare Chipsdosen.
Der Controller lässt sich via Midikabel an einen Synth oder Computer anschliessen und benötigt ein Netzteil (7-12 Volt Gleichstrom). Die Chipsdosen triggern die folgenden Instrumente auf Midikanal 16:
Basedrum, Snare, HiHat open, HiHat closed, Cowbell.

Version 2 bietet zusätzlich die Möglichkeit, den Controller per USB mit einem Rechner verbinden zu können. Strom und Mididaten laufen dann über ein Kabel. Der Controller funktioniert mit Standardtreibern des Betriebssystems (Windows, Mac OS). Mittels Schalter kann gewählt werden, ob die Daten per USB oder Midibuchse übertragen werden.

Version 3 ergänzt ein zweizeiliges Display, einen Drehencoder und 5 LEDs, die die Aktivität der einzelnen Trigger anzeigen. Es gibt ein Menu, in dem sowohl der Midikanal, auf dem gesendet wird, als auch das Schlaginstrument, welches getriggert wird, geändert werden kann.

Dieser Beitrag beschreibt Version 1, die beiden anderen sind am Ende des Artikels verlinkt.

Ausgehend von der oben verlinkten Anleitung haben wir das ganze ein wenig erweitert: Die Chipsdosen sind mit schwarzem Gaffa beklebt und die Piezoelemente an Chinchkabel angelötet. Chinch deshalb, weil die benötigten EInbaubuchsen günstig und billige Chinchkabel zum Verbasteln meist eh vorhanden oder günstigst zu besorgen sind.

Drumtrigger4

Die Elektronik ist auf einer Lochrasterplatine in einem Plastikgehäuse untergebracht.

Drumtrigger2

Aus leidvoller Erfahrung aus früheren Projekten rate ich dazu, Elektronik und Anschlüsse nicht fest miteinander zu verlöten. In unserem Fall haben wir für die Verkabelung von Buchen und LEDs, die fest mit dem Gehäuse verbunden sind, alte Kabel aus ausgeschlachteten Computern verwendet. Also jene, die im PC vom Mainboard zu LEDs und Tastern am Gehäuse führen. Die an diese Kabel angebrachten Pfostenbuchen passen super auf doppelreihige Pfostenleisten (gibts auch gewinkelt), die man auf die Platine löten kann. So kann man die Schaltung sehr einfach und lötfrei aus dem Gehäuse entnehmen, wenn man an der Platine noch etwas ändern möchte.

Drumtrigger5

Den Anschluss der Piezoelemente haben wir 1:1 aus der Beschreibung von TheSpodShed übernommen, die Schaltung des Midi-Outputs haben wir aber einfacher gehalten. Unsere Lösung verwendet keinen Transistor, sonder nur zwei Widerstände. Die Schaltung ist hier erklärt.

Die Einkaufsliste ist überschaubar:

  • 4-5 kleine Chipsdosen
  • 1 Arduino Micro
  • Pultgehäuse (hier: Teko 363)
  • 1/2 Punkt-Streifen-Platine (160×100)
  • 2 Stereo Chinchkabel
  • 5x Chinch Einbaubuchsen
  • 1 Hohlstecker-Buchse 2,5mm
  • 1 5polige Din-Buchse 180°
  • 5x Piezoelement (in unserem Fall EPZ‑27MS44W)
  • 5x 10kΩ Widerstände
  • 2x 220Ω Widerstände

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>