Drumtrigger selbstgebastelt

Dieser wunderbare Beitrag von TheSpodShed auf instructables.com lieferte die Steilvorlage für ein eigenes Vater & Sohn Bastelprojekt:

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Drumtrigger aus Chipsdosen!
Damit lassen sich Klänge aus Midi-Klangerzeugern oder midifähigen Programmen ansteuern.

Ausgehend von der oben verlinkten Anleitung haben wir das ganze ein wenig erweitert: Die Chipsdosen sind mit schwarzem Gaffa beklebt und die Piezoelemente an Chinchkabel angelötet. Chinch deshalb, weil die benötigten Einbaubuchsen günstig und billige Chinchkabel zum Verbasteln meist eh vorhanden oder günstigst zu besorgen sind.

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Die Elektronik ist auf einer Lochrasterplatine in einem Plastikgehäuse untergebracht.

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Aus leidvoller Erfahrung aus früheren Projekten rate ich dazu, Elektronik und Anschlüsse nicht fest miteinander zu verlöten und ICs zu sockeln. In unserem Fall haben wir für die Verkabelung von Buchen und LEDs, die fest mit dem Gehäuse verbunden sind, alte Kabel aus ausgeschlachteten Computern verwendet. Also jene, die im PC vom Mainboard zu LEDs und Tastern am Gehäuse führen. Die an diese Kabel angebrachten Pfostenbuchen passen super auf doppelreihige Pfostenleisten (gibts auch gewinkelt), die man auf die Platine löten kann. So kann man die Schaltung sehr einfach und lötfrei aus dem Gehäuse entnehmen, wenn man an der Platine noch etwas ändern möchte.

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Den Anschluss der Piezoelemente haben wir 1:1 aus der Beschreibung von TheSpodShed übernommen, die Schaltung des Midi-Outputs haben wir aber einfacher gehalten. Unsere Lösung verwendet keinen Transistor, sonder nur zwei Widerstände. Die Schaltung ist hier erklärt.

Die Einkaufsliste ist überschaubar:

  • 4-5 kleine Chipsdosen
  • 1 Arduino Micro
  • Pfostenbuchsen für den Arduino
  • LED mit Kabel aus altem PC
  • Pultgehäuse (hier: Teko 363)
  • 1/2 Punkt-Streifen-Platine (160×100)
  • 2 Stereo Chinchkabel
  • 5x Chinch Einbaubuchsen
  • 1 Hohlstecker-Buchse 2,5mm
  • 1 5polige Din-Buchse 180°
  • 5x Piezoelement (in unserem Fall EPZ‑27MS44W)
  • 5x 10kΩ Widerstände
  • 2x 220Ω Widerstände

DIY Midicontroller – Part 4: Displays

So langsam gewinnt die Idee an Konturen:

Nachdem der optisch wenig mitteilsame Prototyp funktioniert, wage ich mich an ein programmierbare Variante.

Hier werden dann die gesendeten Controllerwerte nicht fest in den Quellcode geschrieben, sondern können vom Nutzer geändert und gesetzt werden. Unabdingbar dabei: Optisches Feedback, sprich ein Display.

Nach einigen Experimenten mit LCD-Displays habe ich mich für eine Kombination aus 14-Segment-Anzeigen und dreifarbig leuchtenden LED-Matrizen entschieden.

multiple I2C-Displays @ Arduino Mega from Midifail on Vimeo.

Sieht schick aus, ist auch aus großer Entfernung noch lesbar und die Teile lassen sich auch einem seriellen Bus betreiben – man kann also alle Elemente mit einem dünnen Flachbandkabel verbinden.

Nachteil: Der Strobverbrauch! Die gezeigte Kombination aus 16stelliger 14 Segment-Anzteige und 2x LED-Matrix verbraucht bei voller Helligkeit knapp 2A@5V – wobei die Teile schon sehr hell sind. Im gezeigten Video laufen die Anzeigen bei 25%, was ausreichend ist und den Stromverbrauch auf ca 700mA reduziert.
In der finalen Version werde ich wohl einen Helligkeitssensor verbauen, der die Leuchtkraft der Anzeige an die Umgebungshelligkeit anpasst.